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Frau Pfarrerin Hassinger berichtet aus Amerika
 

Bericht 9 vom 16. August 2011

Liebe Gemeinde in Gau-Algesheim,
 
noch ein letztes Mal schicke ich Ihnen allen Grüße aus Amerika.
Meine Studienreise ist bald zu Ende, und ich komme mit meinem Gepäck und mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erinnerungen an eine tolle Zeit von den USA zurück nach Deutschland.

Letzten Sonntag war ich Gast bei der Philippinischen Gemeinde. Ich habe einen wunderbaren Gottesdienst mit viel Musik miterlebt. Anschließend gab es wie hier üblich ein Mittagessen-Buffet. Danach lauschten alle interessiert meinen Ausführungen über Deutschland, die EKHN und natürlich waren die Fotos von unserer Kirchengemeinde von größtem Interesse.

Nun steht noch eine Kirchenführung in der Riverside Church auf meinem Programm.
Am Freitag erwartet mich das Frauenkommittee mit meinen Fotos aus Gau-Algesheim. Besichtigen möchte ich noch Ellis-Island, da wo die Einwanderer früher gelandet waren.
Dann heißt es Abschied nehmen von der Gemeinde hier und von den vielen lieben Menschen, die mich begleitet und verwöhnt haben.

Es war eine tolle Zeit, aber nun ist es genug.
Wahrscheinlich werde ich wie der Papst beim Auslandsbesuch den Boden küssen, wenn ich am Frankfurter Flughafen aus dem Flugzeug gestiegen bin - so sehr freue ich mich auf zuhause! Wahrscheinlich wird mir die Zeitumstellung noch eine Woche Probleme bereiten, denn wenn Deutschland schläft, ist in New York heller Tag. Außerdem wird meine Seele nicht so schnell reisen können wie das Flugzeug, welches in 8 Stunden die Kontinente überqueren kann. 
Aber die Hauptsache ist, dass ich heil wieder in Old Germany ankomme!

Auf ein baldiges und frohes Wiedersehen!
Liebe Grüße an die ganze Gemeinde von Ihrer Pfarrerin U. Hassinger

     
     
     
 

 

 

Bericht 8 vom 04. August 2011

Meine letzten 4 Wochen Studienaufenthalt verbringe ich in Queens, New York. Ich wohne bei Joan Barnes, einem Gemeindeglied und Besitzerin eines feinen Fischrestaurants, wo ich oft esse.

Meine neue Kirche heißt "Kirche im Garten", weil sie in einem Stadtteil liegt, der Forestgardens heißt.
Das ist der Pfarrer der Gemeinde er heißt Rev. Noel Vanek. (www.thechurchinthegardens.org)
 

Hier stehe ich an der Brooklyn Bridge mit Blick auf Manhattan

                 

Einige Damen aus der Gemeinde nahmen mich zu Kirchenbesichtigungen in Manhattan mit.
Ungewohnt: ein Police-Officer steht Wache vor der Kirche aus Angst vor Terroranschlägen.  


Bericht 7 vom 02. August 2011

Liebe Gemeinde,

inzwischen habe ich die letzte Etappe meines Studienaufenthalts erreicht:
New York, New York!
In der ersten Woche war es schwer, mich hier zurecht zu finden, alles ist groß und hektisch und die Wege sind weit und zu Fuß nicht zu bewältigen.
Aber nachdem ich mich jetzt mit den Bussen und der U-Bahn gut auskenne, erreiche ich meine Ziele recht gut, zur Kirche, zur nächsten Shopping Mall und natürlich zu all den schönen und interessanten Touristenzielen in Manhattan.
Nette Damen aus der Gemeinde haben mich zu einer Tour durch verschiedene Kirchen mitgenommen, heute bin ich bei einem Squaredance-Club zu Gast und am Freitag geht's zu Ground Zero, wo vor 10 Jahren die Twintowers zerstört wurden.

Natürlich habe ich schon auf dem Times Square gestanden und bin auf dem berühmten Broadway gelaufen.
Aber am liebsten fahre ich mit der U-Bahn, da sieht man so viele verschiedene Menschen unterschiedlicher Rassen. Und man sieht, zumindest hier in Queens, wo ich wohne, erfreulicherweise viele Familien mit Kindern und Babys.
Am Sonntag feierten wir gemeinsam Gottesdienst mit der koreanischen Gemeinde, zum Glück hatten sie eine gute Übersetzerin.
Nächsten Sonntag ist eine episkopale Gemeinde bei uns zu Gast und danach bin ich in die philippinische Gemeinde eingeladen. Also multikulti auch in den Kirchen hier in New York.
Schade, dass ich keine Fotos schicken kann. Mein Laptop hat inzwischen ganz aufgegeben. Ich noch nicht ganz. Spätestens wenn ich zurück bin, gibt es meine Berichte in Bild und Ton.
Ich vermisse die Heimat und all die lieben Menschen, zu denen ich gehöre. Es ist zwar schön, hier zu sein, aber ich freue mich immer mehr auf zuhause!

Liebe Grüsse an alle und Gottes Segen wünscht von Herzen

Pfrin. U. Hassinger


Bericht 6 vom 25. Juli 2011

Liebe Gemeinde,

seit Mittwoch 20.7. bin ich in New York und wohne im Stadtteil Queens. Meine neue Gastgeberin ist eine feine Dame von 81 Jahren. Sie und ihr Sohn besitzen ein Fischrestaurant der gehobenen Klasse namens London Lennie's, wo ich fast jeden Tag fürstlich verköstigt werde.

 Am Sonntag habe ich meine ersten beiden Gottesdienste besucht, ein aufgelockerter mit einer Musikband und einer, der gemeinsam in einer episkopalen Kirche gefeiert wurde. Dieser hatte mehr Ähnlichkeit mit unserer Liturgie, mehr noch mit der katholischen. Anschließend auch hier: Beisammensein im Gemeindesaal. Wegen der großen Hitzewelle gab es Eis und Eistee.

Auch leben einige Deutsche in der Gemeinde, die vor 40 oder 50 Jahren ausgewandert sind und froh waren, eine Deutsche zu treffen. Sogar eine alte Dame, die aus Deutschland emigrierte und im Hospiz liegt, hat um meinen Besuch bitten lassen. Die werde ich natürlich gerne besuchen und hoffe, ihr eine Freude machen zu können.

Mein neuer Pfarrer hier hat eine Liste erstellt, was alles interessant für mich sein könnte und in der Gemeinde gefragt, wer mich vielleicht zu irgendetwas mitnehmen und mir zeigen möchte. Mal sehen, ob liebe Menschen mich einladen, ein Stückchen New York kennen zu lernen. Leider kann ich momentan keine Fotos schicken, denn ich habe mit meinem eigenen Laptop keinen Internetzugang. Sobald es möglich ist, berichte ich wieder mit Bild.

Liebe Grüsse an alle in meiner lieben Heimatgemeinde.

Ich kriege immer mehr Heimweh und freue mich schon auf zuhause!

Ursula Hassinger  


Bericht 5 vom 22. Juli 2011

Ihr Lieben,

ich bin inzwischen gut in NYC angekommen und wohne bei einer sehr netten Dame im Stadtteil Forest Hills in Queens. Sie betreiben ein Fischrestaurant der gehobenen Klasse www.londonlennies.com und ich werde lukullisch verwöhnt!

Mit dem Internet gibt es Probleme, so dass ich momentan nur im Büro des Restaurants mailen kann, wenn ein Büroplatz frei ist.

Mein neuer Pfarrer ist auch sehr nett, die neue Gemeinde lerne ich am Sonntag kennen. Die Gemeinde betreibt ein Ferienprogramm für Kinder und sie haben das Thema Länder der Welt oder so und da kam ich als Botschafterin aus Deutschland gerade recht. Ich werde dann entsprechende Bilder heraussuchen, die für Kinder interessant sind und über das Leben deutscher Kinder erzählen.

Ansonsten bin ich mehr Beobachter - und ich genieße es, nicht alles machen zu müssen und nicht verantwortlich zu sein. Für eine Weile ist das ein schönes Leben! Aber ich glaube, nach weiteren 4 Wochen werde ich genug davon haben und freue mich auf meine Arbeit und meine Leute in Gau-Algesheim.

Noch habe ich keinen Stadtplan von Queens finden können, den werde ich sicher brauchen, bevor ich mich weit aus dem Haus wage und mich fürchterlich verirren würde. Außerdem sind heute über 100 Grad F, das ist backofenheiß und keiner, der nicht muss, geht aus den klimatisierten Räumen raus. Ich freue mich schon auf Besuche downtown Manhattan, aber das verschiebe ich auf später.

Sobald ich kann, melde ich mich wieder. Leider kann ich hier keine Fotos verschicken.

Liebe Grüsse an alle und an die ganze Gemeinde.

Ich hoffe sehr, man vermisst mich? Oder wenigstens die meisten?

Ursula Hassinger  


Bericht 4 vom 18. Juli 2011

Liebe Gemeinde, liebe Freunde zuhause,

mein Studienaufenthalt ist weiterhin interessant und informativ.

Mein Mann und Carolin waren für 2 Wochen bei mir und wir haben eine schöne Zeit zusammen verbracht. Es tat so gut, die Familie bei mir zu haben. Drei Monate können doch sehr lang sein!

Vielen Dank für alle Eure e-mails von zuhause. Diese Verbindung ist lebensnotwendig für mich!
Aber je länger ich hier bin, umso mehr Einblicke bekomme ich in das Gemeindeleben und das Leben in den USA allgemein. Je länger ich hier bin, umso mehr wachsen mir die Menschen ans Herz, mit denen ich hier in der Gemeinde zusammen lebe und arbeite. Ich glaube, ich habe einige Freundschaften geschlossen, die andauern werden, auch wenn ich wieder in Deutschland bin.

Meine Gemeinde in Fairmount plant eine Reise nach Deutschland im nächsten Jahr. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich mich dann für die amerikanische Gastfreundschaft revanchieren könnte. Alle haben sich sehr für meine Fotos aus Gau-Algesheim interessiert und viele Fragen zu unseren Gottesdiensten und Veranstaltungen gestellt. Es wäre schön, wenn einige von ihnen deutsche Kirchen und deutsche Kultur erleben könnten.

In meinem letzten Gottesdienst in der Fairmount Kirche wurde ich sehr herzlich verabschiedet und ich bekam einen großen Gebets-Quilt geschenkt. Was das ist, erzähle ich aber erst, wenn ich zurück komme..... Am Mittwoch dem 20.7. fahre ich mit dem Bus nach New York City. Dort werde ich von meiner zweiten Gemeinde empfangen und bekomme wohl ganz andere Eindrücke vom kirchlichen Leben in der Großstadt.

Ich bin schon sehr gespannt auf die dritte und letzte Phase meines Studienaufenthalts. Sobald es mir möglich ist, werde ich mich wieder melden.

Bis dahin, liebe Grüße nach Old Germany von

Ursula Hassinger  

Das ist "mein" Pfarrer, Reverend Gary Ferner

    

Die Familie zu Besuch USA, einmal bei einer Bootsfahrt auf den Fingerlakes, einmal in Buffalo bei den Niagarafällen.
Feier des Nationalfeiertags am 4. Juli, zu der man uns mit patriotischen T-shirts mit US-Fahne ausgestattet hatte.  
 


Bericht 3 vom 06. Juli 2011

Liebe Mitchristen,

wie bereits angekündigt schreibe ich heute noch ein paar Zeilen über DAS Thema, welches hier im Staat New York zurzeit heiß diskutiert wird. Der Senat hat vor gut einer Woche darüber abgestimmt, dass gleichgeschlechtliche Paare hier ab sofort die Ehe schließen dürfen. Die Abstimmung ging ziemlich knapp aus und nur weil 3 oder 4 der konservativen Senatoren auch dafür votiert haben.

Auch in allen Kirchen gibt es seitdem nur noch dieses Gesprächsthema: Ist es richtig, dass homosexuelle Paare heiraten dürfen? Und wie sollen christliche Gemeinden sich verhalten, wenn jetzt wirklich eine Anfrage zur Trauung in einer Kirche kommt? Die United Church of Christ, zu der auch meine Gemeinde gehört, ist grundsätzlich sehr liberal eingestellt und begrüßt das neue Gesetz von ganzem Herzen. Aber auch hier gibt es Unbehagen, Bedenken und offenen Widerstand gegen die gleichgeschlechtlichen Eheschließungen.  Mein Pfarrer Gary Ferner hat am vergangenen Sonntag seine Predigt dem Umgang mit Homosexuellen und anderen Randgruppen gewidmet. Man konnte in der Kirche die Spannung körperlich spüren. Er vertritt seine persönliche Meinung immer sehr offen und er begrüßt die Möglichkeit der Eheschließung für alle Paare, unabhängig von der sexuellen Orientierung, von ganzem Herzen. Er nannte sie in einer Reihe von anderen positiven Entwicklungen, z.B. die Abschaffung der Sklaverei, der Kampf für die Gleichberechtigung zwischen Schwarzen und Weißen, das Wahlrecht für Frauen. Noch bevor er zum Ende seiner Predigt kam, wurde es unruhig in der Kirche. Ein Mann stand auf und erkundigte sich laut, ob er der einzige sei, der mit dieser liberalen Predigt nicht einverstanden sei und er forderte die Gemeinde auf, mit ihm die Kirche zu verlassen. Betretene Stille. Dann verließ er mit seiner Frau die Kirche und knallte die Tür zu. Alle anderen blieben sitzen, aber nach dem Gottesdienst gab es heiße Diskussionen. Auch in der darauf folgenden Woche beschäftigte dieses Thema die Gemeinde. Einige freuten sich für die gleichgeschlechtlichen Paare, die nun einen Schritt weiter sind auf dem Weg zur gesellschaftlichen Anerkennung. Andere  wollen sich gar nicht damit befassen und vermeiden das Gespräch oder nur den Gedanken daran. Einige kamen zum Pfarrer und baten ihn um ein Gespräch, wie sie mit dem Thema umgehen können. Alle waren erstaunt, als ich ihnen sagte, dass die Eheschließung bei uns in Deutschland schon längere Zeit möglich ist und dass dieses Thema in meiner Gemeinde gar nicht so im Gespräch ist. Aber, liebe Mitchristen, wie würden wir uns verhalten, wenn in unserer Gau-Algesheimer Kirche eine Trauung zwischen zwei Männern oder zwischen zwei Frauen stattfinden sollte? Könnten wir uns darüber freuen und Gott loben, der Liebe auch zwischen dem gleichen Geschlecht wachsen lässt? Oder würden wir lieber den Kopf in den Sand stecken und nichts mit der Angelegenheit zu tun haben? Wären wir bereit, uns dem Thema zu stellen und darüber ernsthaft nachzudenken?

Liebe Grüße von Ihrer Pfarrerin Ursula Hassinger


2. Bericht vom 24.06.2011

Foto von meiner Kirche

Liebe Gemeinde,

ich habe mich schon sehr gut hier eingelebt und bekomme immer mehr Einblicke in das kirchliche Leben und in das amerikanische Lebensgefühl überhaupt. Es geht hier viel mehr als bei uns ums Geld, in den Kirchen und auch in der amerikanischen Gesellschaft. Gut ist es, wenn man genug davon hat!
In der vergangenen Woche habe ich an einem Gottesdienst teilgenommen, der anläßlich der Schließung einer Kirchengemeinde zelebriert worden ist. Und das ist hier nichts Außergewöhliches. Wenn eine Kirche nicht mehr genug Mitglieder und damit Förderer hat und das Geld nicht mehr reicht, muß sie schließen. Auf der anderen Seite entstehen immer wieder neue Kirchengemeinden, die von der Kirchenleitung einen Startkredit für 5 Jahre bekommen können. Nach dieser Zeit müssen sie sich finanziell selbst tragen. Ich fahre auch immer wieder an leerstehenden Kirchen vorüber, die es wohl nicht geschafft haben. Das berührt mich schon sehr.
Ein anderes Thema, das hier im Staat New York gerade heiß diskutiert wird, sind Eheschließungen zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren. Auch zu diesem Thema gab es in der vergangenen Woche einen zentralen Gottesdienst in Syracuse. Da habe ich sogar spontan im Chor mitgesungen.
Mit meinem Pfarrer Gary Ferner mache ich auch viele Besuche bei alten oder kranken Gemeindegliedern, das ist mir von zuhause vertraut. Die Probleme der Menschen sind hier und dort die gleichen.
Am Sonntag darf ich wieder einen Teil des Gottesdienstes übernehmen. Nach dem Gottesdienst werde ich einige Bilder aus unserem Gau-Algesheimer Gemeindeleben zeigen und erklären. Für die Amerikaner wird das vieles davon sicherlich sehr "exotisch" sein. Aber es wird sicher allen Spaß machen - mir auch.
Liebe Grüße an alle aus den USA
von Pfarrerin Ursula Hassinger (hier "Reverend" genannt)
 


Post card of Fairmount Commmunity Church UCC
 

Foto von mir und meiner Gastgeberin Becky West

Das Foto zeigt mich bei einem Besuch der hiesigen Kirchenleitung mit Rita Roots, der Vorsitzenden der New York Conferenceder United Church of Christ (vergleichbar mit der Position unseres Kirchenpräsidenten der EKHN).
Demnächst berichte ich über den aktuellsten Aufreger, der Hochzeit gleichgeschlechtlicher Paare. Und wenn ich Zeit habe, kommt ein Bericht über den Umweltschutz (den eher nicht so vorhandenen...)


1. Bericht vom 14.06.2011

 

Liebe Gemeinde, liebe Freunde,

ich bin gut in Amerika angekommen zusammen mit der Besucherdelegation aus dem Dekanat Frankfurt/Wiesbaden. Wir wurden am Flughafen abgeholt und freundlich begrüßt. Dann wurden wir in eine ganz junge Gemeinde nach Albany (Hauptstadt des Staates New York) gebracht, die erst seit 2 Jahren besteht. Dort wurden wir mit netten Gesprächen und mit einem reichhaltigen Büffet empfangen. Am Abend wurden wir auf verschiedene Gastfamilien verteilt und aufs Herzlichste aufgenommen und verwöhnt. Am Himmelfahrtstag, den die hier gar nicht feiern, wurden wir nach Silverbay am Lake George (im Norden des Staates New York) mitgenommen, wo eine Art Kirchensynode stattfand, die aber ganz anders war als bei uns. Von da aus ging´s nach Rochester, die Stadt der Reichen (Kodak und Xerox haben hier ihren Stammsitz). Und wo es Reiche gibt, gibt es auch Arme: wir besuchten eine Suppenküche, die von der Kirche betrieben wird und fast alles mit Spendern und Ehrenamtlichen! Das nächste Ziel war dann Buffalo, wo wir die Niagarafälle besuchten und original Buffalo Chicken Wings aßen. Natürlich waren wir immer wieder zu Gast bei Gemeinden und bei Gastfamilien untergebracht. Die amerikanische Gastfreundschaft hier ist einfach unbeschreiblich. Inzwischen bin ich in Syracuse angekommen, wo ich die nächsten Wochen bleiben werde. Ich bin aber nicht in der Stadt, sondern ich wohne bei einer lieben und gastfreien Dame auf dem Lande draußen. Es geht mir sehr gut und alle sind sehr freundlich zu mir. Es ist sehr interessant zu beobachten, wie die Kirchen hier arbeiten. Es ist sehr unterschiedlich zu unserem System! Und doch ist es schön zu spüren, wie der gemeinsame christliche Glaube uns über alle Grenzen und Unterschiede hinweg verbindet und Brücken schlägt.

An alle ganz liebe Grüße von Ihrer Pfarrerin Ursula Hassinger.

 P.S. Wenn Sie wissen wollen, was ich mache und erlebe, dann schauen Sie regelmäßig in unsere Homepage und kommen Sie am nächsten Sonntag wieder in den Gottesdienst. Dann erfahren Sie mehr.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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