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Für
die Entscheidung, einem Wunsch nach Segnung gleichgeschlechtlicher Paare nachzukommen,
spricht die gute kirchliche Tradition, Menschen außer am Beginn ihrer
Ehe auch in vielen weiteren lebensgeschichtlichen Übergängen, in Krisen
und neuen Anfängen, nicht nur mit seelsorgerlichem Beistand sondern mit
dem Geschenk des Segens Gottes zu begleiten.
Dieser
Zusammenhang bewahrt davor, eine Analogie zur Ehe und zur Feier der kirchlichen
Trauung herzustellen. Gleichgeschlechtliche Paare werden nicht gesegnet, weil
ihre Lebensform der Ehe vergleichbar wäre, sondern weil Menschen sich in
den Übergängen und Krisen ihres Lebens vor allem anderen auf den
Beistand Gottes verlassen wollen und können. |